Messerwerfen
ist mit Sicherheit nicht jedermanns Sache.Wir sind uns im klaren
darüber,dass
es wohl nie ein anerkannter Breitensport wie Fussball wird und ich
denke,dass
den Indianern Nordamerikas ihre Messer zu kostbar waren,um sie zu
werfen.
Aber
an Herberts Tipi wollen wir vor allem Spass haben,und Messerwerfen macht
Spass.



Wenn
dir vom Bogenschiessen die Arme zittern,so dass du nichts mehr
triffst,dann
ist es Zeit,für ne halbe Stunde die Disziplin zu wechseln.

Da
Messerwerfen
weniger Kraft und Konzentration erfordert,kann man sich viel besser
dabei
unterhalten.
Wenn
du es auch mal probierst,könnte es durchaus passieren,dass es dir
Spass macht.

Für
diesen Fall hab ich hier ein paar von unseren Erfahrungen
aufgeschrieben,die
brauchst du dann nicht mehr selbst zu machen.
zum
Messer:
Der
Aufschlag
im Ziel ist immer ein harter Schlag für das Messer.(Egal ob es mit
der Spitze steckt oder mit dem Griff abprallt.)Deshalb wird sich dein
Messer
irgendwann in seine Bestandteile zerlegen.

Griffschalen,Parierstange,Heft,Intarsien,Knauf
usw.fliegen davon.Selbst bei dafür hergestellten Wurfmessern ist
uns
schon der Griff abgebrochen.Deshalb werfen wir mit Messern,die aus
möglichst
wenigen Teilen bestehen.Es gibt sogar welche,bei denen Klinge und Griff
aus einem Werkstück gefertigt sind.
Ich
werfe
ein grosses Bowie-Messer,das aus einer durchgehenden Klinge und zwei
Griffschalen
besteht.Nachdem sich die schönen Holzgriffschalen irgendwann
verabschiedet
hatten,habe ich welche aus Vollgummi geschnitzt.Die halten jetzt schon
mehrere Jahre lang.
zum
Ziel:
Ich
empfehle
einen halbierten Baumstamm oder einen Bohlen,der so gross ist,dass man
nicht oft vorbeiwirft.(Kleine Ziele für Fortgeschrittene kannst du
daran befestigen.)Und weil dein Messer manchmal doch vorbeifliegen
wird,sollten
dahinter keine Steine oder sonstige Messermörder zu finden sein.

zur
Technik:
Leider
mussten wir feststellen,dass es uns nicht möglich ist,ein Messer
so
zu werfen,dass es so gerade wie ein Pfeil durch die Luft fliegt.Unsere
ersten erfolgreichen Versuche liefen so ab,dass sich das Messer bei
einer
Entfernung von ca 2m einmal überschlug und dann mit der Spitze im
Ziel steckte.Mittlerweile werfen wir meist auf ca 5m mit zwei
Umdrehungen,oder
mit 2 1/2,wenn wir das Messer an der Klinge greifen.Nur Messer,deren
Klingen
schwerer sind als der Griff,werfen wir mit dem Griff in der Hand.

zum
Erfolg:
Die
grösste
Erfahrung beim Messerwerfen war für uns die Folgende:Es ist
überhaupt
nicht einfach.Wir möchten natürlich gerne soweit
kommen,dass
wir unsere Messer in jedes bliebige Ziel werfen
können,d.h.Entfernung
und Drall abschätzen, und beim ersten Wurf steckt das Messer
gerade
im Ziel.Aber dazu müssten wir wohl üben,bis uns die Messer zu
den Ohren rauskommen.

Die
schönen
Rattencomics hat übrigens Mob
gemalt,und der hat zum Thema Messerwerfen auch noch
was
zu sagen.
Falls
Du mehr über Messerwerfen erfahren willst,solltest du unbedingt
mal
bei Christian Thiel vorbeischauen,seine Seite heisst Messerwerfen.de
und befasst sich ausschliesslich und sehr ausführlich mit diesem
Thema.
HerbertsTipi@gmx.de